50 Jahre Star Trek

Literatur und Medien, die die Grenzen der bekannten Welt sprengen - die Zukunft der Menschheit und ihre Abenteuer in fantastischen Welten.
Maglor
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So 18. Sep 2016, 12:30 - Beitrag #1

50 Jahre Star Trek

6 Serien, 13 Filme, 50 Jahre - ein Ende ist nicht Sicht.

Die Vision der automatischen Türöffnung und der tragbaren Kommunikationsgeräte wurde bereits Wirklichkeit - die politischen und sozialen Visionen der 1960er spielen jedoch mittlerweile im Science Fiction keine Rolle mehr.

Lykurg
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Di 20. Sep 2016, 02:47 - Beitrag #2

Dafür hat die Serie nach allem, was man liest, gesellschaftliche Veränderungen mitvollzogen bzw. teils mäßig erfolgreich versucht, den Anschluß zu halten. Ist dann ja auch immer die Frage, inwieweit die Fans das mitmachen oder aber z.B. Geschlechterrollen der Zeit als innerhalb der Serie kontinuierlich gültig lassen würden. Erstaunlich finde ich aber eigentlich, wie zeitlos immer noch große Teile des Designs wirken. In der Hinsicht war die Entstehungszeit allerdings auch ein Glücksfall für die Serie, denke ich.

Maglor
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So 25. Sep 2016, 11:23 - Beitrag #3

Ich sehe das völlig anders. In den 1960ern hat Star Trek die gesellschaftlichen Veränderungen nicht mitvollzogen, sondern quasi vorgezeichnet.

Das bekannteste Beispiel ist die Rolle der Uhura. Damals war die schwarze Frau an Bord schon ein Skandal - immerhin herrschte in einzelnen Staaten der USA noch Rassentrennung und Frauen waren von den meisten Berufen ohnehin ausgeschlossen. Aus heutigen Sicht mag die Uhura-Rolle von damals ein wenig sexistisch rüberkommen. Frauen können mehr als Telefondienst und Bein zeigen. Um so überaschender ist die Rückkehr der Uhura in den neuerlichen Prequel-Filmem in nahezu gleicher Form. Gut es gibt Unterschiede. Die neue Uhurua verkörpert noch stärker als die alte ein überkommenes Frauenbild. Ihr Rolle ist es, die Freundin von Spock zu sein und wie eine schwarze Barbie auszusehen.

Auf der Brücke der Enterprise dienten ein Russe, ein Asiat, eine Afrikanerin und ein Schotten zusammen mit Amerikanern. Die Serie wurde jedoch in der heißesten Phase des Kalten Kriegs gedreht. Ab den 1990ern arbeiten Amerikaner, Russen und Europäer in den bemannten Raumfahrt tatsächlich zusammen. Raumschiffe mit entsprechend gemischter Besatzung waren kein Science Fiction mehr. Star Trek konterkariert diese reale Entwicklung jedoch, weil Voyager und Deep Space 9 von den Aliens abgesehen ausschließlich amerikanische Besatzungen haben. Hinzu kommt, dass in den neuen Star-Trek-Serien zunehmend Krieg als probates Mittel der Konfliktlösung dargestellt wird. Interstellare Feindbilder werden zementiert. Gul Dukat wird buchstäblich dämonisiert. Das Borg-Phänomen wird persönliche Konflikte mit einer bösartigen Königin reduziert. Im Übrigen passt dies sehr gut zum Zeitgeist der 1990er vor dem Hintergrund der Jugoslawien- und Golfkriege. Der Westen schafft sich neue Feindbilder und anders als in den 1960er liefert Star Trek keinen Gegenentwurf. Wenn in Star Trek: Into Darkness schließlich Terroristen mit Raketen beschossen werden, zeigt sich schon ein nahezu reaktionärer Charakter von Star Trek.

aleanjre
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Di 27. Sep 2016, 01:29 - Beitrag #4

Legendär der Kuss zwischen Kirk und Uhura ... Das war ein Skandal sondergleichen!

Star Trek interessiert sich tatsächlich überhaupt nicht für das Konzept "Rasse" oder gar Herkunft. Klingonen werden von Schwarzen gespielt. Tuvoks Darsteller ist schwarz, B'Elanna Torres Darstellerin ist gemischt schwarz/weiß, wobei sie in der Serie imho einen mexikanischen oder spanischen Vater hat? Erinnere mich nicht. Sisco und Geordi sind schwarz, Harry Kim Asiate, Chakotay Abkömmling indianischer Ureinwohner (Darsteller imho Mexikaner). Der Darsteller von Julian Bashir ist Halbaraber, glaube ich. Und? Es interessiert da keine Sau. Gemischtrassige Ehen - kein Problem! O'Brian ist Ire, seine Frau Japanerin. B'Elanna ist Klingonin-Mensch-Mischling, Paris weißer Ami. Bei der Tochter der beiden wurde mal ein Rassenkonflikt aufgeworfen, weil sie immerhin eine Viertelklingonin sein würde.
Auch Religion ist weitestgehend uninteressant - bei Erdabkömmlingen wird es einfach unter den Tisch gekehrt, ich erinnere mich jedenfalls an keine Episode, in der mal Christentum, Islam, Juden, Hinduismus oder Ähnliches ein Thema gewesen wären. Chakotay zelebriert sehr gerne indianische Riten und bei DS9 sorgen die Bajoraner mit extremer Auseineinandersetzung mit Religion als solches. Jeder darf da insgesamt tun und lassen, wie es ihn glücklich macht, zumindest auf Seiten der "Guten".
Frauen in gehobener Position? Völlig normal in der Star Trek-Welt. Janeway, Dr. Crusher, Kira ... Jadzia ist ein wunderbarer Charakter und Guinan einfach göttlich. :)
Genau das macht doch auch den Reiz von Star Trek aus. Die üblichen Themen, die uns heute immer noch umtreiben - Gleichberechtigung, Rassenkonflikte, Religionskriege, Unterdrückung von Minderheiten - werden als nicht existent für die "Guten" vorausgesetzt und dann aus Alienperspektiven neu angepackt. Es geht dabei nicht immer reibungslos vonstatten und es hat gerade bei Next Generation peinliche Aussetzer gegeben. Etwa in der Rolle von Troi, deren Sätze erst an Intelligenz und Substanz gewannen, als ihre Röcke endlich länger wurden. Bei manchen Folgen, in den Moral und Ethik das Hauptthema waren, gab es leicht zweifelhafte Lösungen. Gene Roddenberry würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die Entscheidungen eines Siskos hätte verfolgen müssen. Jetzt hab ich gerade den Faden verloren, auf welchen Punkt ich genau hinauswollte, deshalb beende ich meinen Beitrag ein wenig ruhmlos ins Leere. :naja:

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Di 27. Sep 2016, 06:16 - Beitrag #5

Für meine Tochter war Janeway DAS prägende Rollenmodell. Eine taffe Frau in leitender Funktion, das hat ihr zutiefst imponiert.

Mir hat die Kirk-Serie zwar auch gefallen, aber damals hatte ich den fast direkten Vergleich mit "Raumpatrouille", wo Frauen durchaus hierarchisch höher angesiedelt waren mit Tamara Jagellovsk und vor allem Admiral Lydia Van Dyke. Ich habe die "Next Generation" geliebt mit ihrer Vielfalt, so wie alea sie beschreibt.

Bin und bleibe mit voller Überzeugung ein Trekkie. Live long and prosper!

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Di 27. Sep 2016, 17:08 - Beitrag #6

Zitat von aleanjre:ich erinnere mich jedenfalls an keine Episode, in der mal Christentum, Islam, Juden, Hinduismus oder Ähnliches ein Thema gewesen wären


In "Der Verwundete Himmel" (Star Treck Band 13) wird einmal erwähnt, dass es bei den unterschiedlichen Raumflotten unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt, was Tabus im Gespräch mit anderen Spezies sind. Bei den Menschen sind das Sex und Steuern, bei den Hamalki Tod und Religion^^

Ein überaus lesenswertes Buch übrigens, allerdings afaik nur noch antiquarisch zu haben

Maglor
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Di 27. Sep 2016, 19:24 - Beitrag #7

Zitat von aleanjre:Star Trek interessiert sich tatsächlich überhaupt nicht für das Konzept "Rasse" oder gar Herkunft.

Das Problem bei Star Trek ist, dass das Konzept Rasse, besser Spezies ständig im Vordergrund steht, Rassismus aber kaum reflektiert wird. Das Aufbauen von Vorurteilen gegenüber verschiedenen Aliens wurde zu einem zentralen Konzept. Bei der Originalserie gibt es viele Episoden, die sich noch mit Rassismus befassen. Dem föderationseigene Rassismus gegen Romulanern, Ferengi und Cardassianern wird in den Nachfolgeserien immer weniger entgegengestellt. Rassismus ist eigentliche Logik der Serien. Worf ist eigentlich nur eine übelst rassistische Karikatur. Obwohl er auf der Erde aufgewachsen, bleibt er ein weitgehend triebhaft agierender Wilder, der jederzeit austicken kann. Später wird das Konzept leicht abgeändert: Worf wird nun als Gefangener der strikten Sitten der klingonischen Kultur. Am kommt Worf mit Dax zusammen. Das ist eine richtige Bilderbuchbeziehung und gebrochene Rippen gehören dazu. Solche Kleinigkeiten wie Ehrenmorde, Vergewaltigungen oder die Sitte das Herz seiner Feinden zu essen, werden als unabänderliche Teile der klingonischen Kultur akzeptiert.

Zitat von aleanjre:Auch Religion ist weitestgehend uninteressant - bei Erdabkömmlingen wird es einfach unter den Tisch gekehrt, ich erinnere mich jedenfalls an keine Episode, in der mal Christentum, Islam, Juden, Hinduismus oder Ähnliches ein Thema gewesen wären.

In der Originalserie werden gelegentlich irdische Religionen erwähnt. Deutlich wird immer der radikale Atheismus der Crewmitglieder. So lacht Kirk Apollon einfach aus, als dieser fordert, man müsse ihn nach griechischer Sitte anbeten. Religion gilt als überkommenes Konzept.
An Provokationen überbietet übrigens die weitgehend unbekannte Trickserie aus den 70ern noch das Original. In der Folge The Magicks of Megas-Tu verteidigen sich Kirk und Spock in einem Hexenprozess und erreichen auch noch den Freispruch für den Teufel Lucifer (natürlich ein Außerirdischer).

Die Frauen bei The Next Generation sind ziemlich klischeehaft. Troi wird Nymphomanin und fleischgewordene Männerphanstie dargestellt, währen Crusher die brave Mutter gibt. Beide sind im medizinischen Bereich tätig. Anderer Science-Fiction der 80er war viel weiter, z.B. die Alien-Reihe mit ihrer Action-Heldin. Selbst Prinzessin Leia ist nicht so sehr Prinzessin wie Troi.

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Mi 28. Sep 2016, 18:17 - Beitrag #8

Zitat von Maglor:Die Frauen bei The Next Generation sind ziemlich klischeehaft. Troi wird Nymphomanin und fleischgewordene Männerphanstie dargestellt, währen Crusher die brave Mutter gibt. Beide sind im medizinischen Bereich tätig. Anderer Science-Fiction der 80er war viel weiter, z.B. die Alien-Reihe mit ihrer Action-Heldin. Selbst Prinzessin Leia ist nicht so sehr Prinzessin wie Troi.


Da muss ich mal widersprechen. Es ist Deanna Trois Mutter, die ein wenig flatterhaft ist in Sachen Männer - und das hat mit den Eigenarten der Betazoiden zu tun.
Deanna ist nicht nur Counsellor der Enterprise, sie ist später auch Brücken-/Verbindungsoffizier und mit Ryker erst verbandelt, später verheiratet.
Der unterkühlten Dr. Crusher haben wir den doofen Wesley zu verdanken. :rolleyes:

Ripley und Leia sind Kinofiguren und entstammen anderen "Welten" - und haben eine etwas andere Zielgruppe als TNG, die ja zu allererst eine TV-Serie war.
So sehr klischeehaft finde ich Troi und Crusher gar nicht, vor allem nicht im Zusammenhang der Serie und der Zeit, in der die Serie produziert wurde. Es gab, um mal daran zu erinnern, auch Tasha Yar und die Borg-Queen und diese schrecklichen Klingonenschwestern..., von Dax aus DS9 ganz zu schweigen.

Ich bin ein Nerd. :cool:

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Do 29. Sep 2016, 19:15 - Beitrag #9

Star Trek ist Zukunktsvision und sollte sich eigentlich nicht von den gesellschaftlichen Konventionen der Gegenwart ausbremsen lassen.

In den 80er Jahren hatten Frauen noch keinen Zugang zu den kämpfenden Truppen. Crusher und Troi in ihren medizinischen Berufen stimmen daher mit den gesellschaftpolitischen Wirklichkeit der 80er überein, während ja als Sicherheitschefin über sie hinausgewachsen ist. Naturwissenschaftlerinnen oder Ingeneurinnen wären natürlich auch super. In den Star-Trek-Serien der 90er (Voyager und Deep Space 9) gibt es natürlich Frauen in solchen Positionen, aber es ist zu dem Zeitpunkt keine Alleinstellungsmerkmal, vgl. Akte X, Babylon, JAG Im Auftrag der Ehre, Stargate ...

Dax ist natürlich ein besonders kühner Charaktereinfall der Autoren - eigentlich der kühnste der ganzen Serie. Der "alte Mann" im Körper der jungen Frau ist ein extremer Fall von Transgender, wobei dieses Themenfeld nur in Einzelepisoden intensiver beackert wird und der Charakter Dax im Verlauf der Serie immer mädchenhafter wird.

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Do 29. Sep 2016, 23:43 - Beitrag #10

Es fehlt noch Ro Laren, ein interessanter und widersprüchlicher Charakter - und eine Frau, die Ryker mehr als einmal sehr effektiv die Stirn bietet.
Dr. Crusher ist Ärztin, ja. Ärztin. Nicht Krankenschwester. Ihr Befehl setzt auch den des Captains außer Kraft, wenn es um medizinische Belange geht und sieht beweist das eine oder andere Mal, dass sie nicht nur piepende Geräte schwenken kann. Troi fängt als gefühlsdusselige Kurzrockträgerin an, die in erster Linie "Ich spüre Wut" sagt. :rolleyes: Aber sie entwickelt sich, darf irgendwann auch Hosen tragen und erwirbt den Offiziersstatus. An die Folge erinnere ich mich sogar lebhaft - um die Prüfung zu bestehen, muss sie in einer Simulation Menschen in den Tod schicken. Sie schafft es, auch wenn es ihr schwer fällt. Dass Guinan durchaus ins Klischee der weisen alten Frau passt, die dafür ziemlich jung aussieht - was macht das schon? Ist ja nicht so, als gäbe es auf der Männerseite keine Klischees in Form des jugendlich-dynamischen Schwerenöters (Ryker), des ehrenwerten Gentlemen (Picard) oder des Androiden, der so gerne ein Mensch wäre. Star Trek hat nie behauptet, das Rad neu erfunden zu haben. Serien haben wenig Budget im Kreuz und es müssen in kürzester Zeit viele kurze Episoden zusammengeschrieben werden.
Witzigerweise ist Trois Mutter trotz erheblichen Nervfaktors einer der stärksten Frauencharaktere weit und breit - diese Frau macht, was sie will und jeder Mann hat panische Angst vor ihr. Was imho ihr Ziel ist - sie will nicht sexuell verführen, trotz ihrer offensiven Maßnahmen, sondern Männer zum Winseln bringen. :D Legendär die Folge mit ihr und Odo im Aufzug, als er sich in ihren Rock verflüssigen muss ...

Kultstatus hin, freie Fantasieentfaltung her, Fernsehserien sollen unterhalten und Star Trek ist auf Unterhaltung großer Massen ausgelegt. Die Originalserie hat auf ihre Weise durchaus gezeigt, dass Rassimus und Unterdrückung von Frauen nicht in die Zukunft gehören soll und Next Generation hat dies aufgegriffen. Es war aber nicht dazu gedacht, alles auf dem Kopf zu stellen, Feminismus oder möglichst bunte Rassenvielfalt zu bieten. Es sollte unterhalten und das hat es getan. Mit genug Lichtblicken, um noch heute Gesprächsthema sein zu dürfen, mit Vielfalt und Charakteren, die immer wieder über ihr Klischee hinauswachsen durften. Klischees sind Identifikationsmerkmale. Wenn alles fremd und anders ist, würden sich die "Intellektuellen" daran sicherlich erfreuen, die breite Masse hingegen auf die Sportschau umschalten. Individualität entsteht mit feiner Dosierung ... Und das ist völlig in Ordnung so.

Maglor
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Di 4. Okt 2016, 16:01 - Beitrag #11

Die Nebencharaktere der Crew sind bei The Next Generation meistens spannender und interessanter. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass sich die Autoren dort anders als bei den Hauptcharakteren austoben durften.

Oft wurde hier die Bedeutung von Rock oder Hose betont. Es gibt gerade bei The Next Generation einige bemerkenswerte Experimente mit Männern in Röcken. Alternativ zur Standarduniform konnten in der ersten Staffel Männer und Frauen auch Minikleider tragen. Als Galauniform sind für beide Geschlechter knielange Kleider mit Strumpfhosen üblich.
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Pikanterweise werden die Experimente zurückgenommen und die nachfolgenden Sternenflottenuniformen gleichen sich immer mehr der aktuellen Mode der Gegenwart an.

Star Trek hat das Rad durchaus neu erfunden, hat aber irgendwann den Rückwärtsgang eingelegt.

aleanjre
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Di 4. Okt 2016, 18:43 - Beitrag #12

Helden in Strumpfhosen? Ein ganz alter Hut. ;)
http://altevolkstrachten.de/wp-content/ ... _gotik.jpg
Möglicherweise war das Rad also zu weit zurückgedreht? Und wenn das Publikum etwas nicht annimmt, können die Macher nur bedingt sagen: Wir ziehen unser Ding jetzt trotzdem durch, *hugh* Das Geld muss fließen!

Manchmal haben die Autoren bei den Nebenchars auch zu viel gewollt. Siehe Wesley. Am Anfang ein süßer kleiner Junge, ein bisschen altklug und pfiffig. Fein. Und plötzlich war er ein ausgewachsener Gary Sue, der schlichtweg alles konnte und unerträglich nervte. Genau wie Kes bei Voyager. Bei ihr hat man schneller die Kurve bekommen und sie dann letztendlich durch Seven of Nine ersetzt.


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