Noch jemand ein paar Planeten...?

Von der Genetik bis zur Quantenphysik, von der Atomkraft bis zur Künstlichen Intelligenz. Das weite Feld der modernen Naturwissenschaften und ihrer faszinierenden Entdeckungen und Anwendungen.
Traitor
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Fr 28. Feb 2014, 13:11 - Beitrag #1

Noch jemand ein paar Planeten...?

Wer will noch mal, wer hat noch nicht? 715 Neuentdeckungen stehen zur Auswahl!

Das "Planetenjäger"-Teleskop "Kepler" hatte in den letzten Jahren ~tausend(e?) Kandidaten angesammelt, auf deren ausführliche Bestätigung noch gewartet wurde. Anstatt diese dann nach und nach zu veröffentlichen, hat man sich anscheinend für "viel hilft viel" entschieden und 715 auf einmal veröffentlicht. Schon beeindruckend.

Andererseits gab es in den letzten Monaten ziemlich viele Artikel über bisher übersehene Möglichkeiten für Fehlalarme, die die rückblickenden Statistiken etwas senken könnten. Ich muss mal nachlesen, ob sie bei Kepler darauf eingehen.

Sehr hübsch finde ich das, wenn auch wissenschaftlich eher unpassende, Video zur Instabilität eines hypothetischen "Sternplanetensystems" (hochskalierte Massen).

Für Ipsissimus vermutlich am interessantesten:
Four of these new planets are less than 2.5 times the size of Earth and orbit in their sun's habitable zone, defined as the range of distance from a star where the surface temperature of an orbiting planet may be suitable for life-giving liquid water.

...und vermutlich einige mehr in nichtraditionellen Bewohnbarkeitszonen.

Ipsissimus
Dämmerung
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Fr 28. Feb 2014, 13:48 - Beitrag #2

och, Leben nach Art irdischen Lebens ist sicher nicht die spannendste Frage der Exobiologie^^ aber natürlich, für zukünftige Kolonisationen ist die Erdähnlichkeit und Habitabilität von Exoplaneten von entscheidender Bedeutung. Wobei die Begrenzung der Gravitation auf maximal 2,5 g mir noch zu vage erscheint, damit Menschen sich wohlfühlen sind als Maximum eher 1,2 - 1,3 g realistisch.

Lykurg
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Mo 4. Mai 2015, 11:32 - Beitrag #3

Besonders lebensfreundlich dürfte dieser hier nicht sein - jupitergroß und auf einer Umlaufbahn, die deutlich kleiner ist als die Merkurs. Ist also die Frage, ob man noch hinkäme, bevor er in seine Sonne klatscht...
Und das ist natürlich nicht die einzige Frage.

Traitor
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Sa 5. Dez 2015, 22:40 - Beitrag #4

Video: Kepler Orrery 4
All of the Kepler multi-planet systems (1705 planets in 685 systems as of 24 November 2015) on the same scale as the Solar System (the dashed lines). The size of the orbits are all to scale, but the size of the planets are not. For example, Jupiter is actually 11x larger than Earth, but that scale makes Earth-size planets almost invisible (or Jupiters annoyingly large). The orbits are all synchronized such that Kepler observed a planet transit every time it hits an angle of 0 degrees (the 3 o'clock position on a clock).

Planet colors are based on their approximate equilibrium temperatures, as shown in the legend.


Zeigt sehr schön die schiere Masse der bisherigen Entdeckungen, sowie die methodenbedingte Dominanz enger=schneller Umlaufbahnen.


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